Kirchgemeindeversammlung: Investitionen müssen gut geplant werden

An der Kirchgemeindeversammlung vom 17. Juni 2026 im Kirchgemeindehaus standen die Finanzen im Mittelpunkt. Die Jahresrechnung schliesst besser ab als budgetiert, aufgrund tieferer Steuereinnahmen und der Investitionen ins inzwischen umgebaute Matthäus-Zentrum Port verbleibt jedoch ein Aufwandüberschuss von 204’000 Franken.

Nach kurzer Diskussion wurde die Jahresrechnung von 25 anwesenden Stimmberechtigten mit einer Enthaltung genehmigt. Da künftig mehr Mittel im Anlagevermögen gebunden sind, gilt es anstehende Investitionen vorausschauend zu planen.

Der Kirchgemeinderat informierte zudem über eine Anfrage von Anwohnenden zum nächtlichen Glockenschlag der Kirche Nidau. Dabei geht es nicht um das Glockengeläut insgesamt oder um das Läuten an Sonn- und Feiertagen, sondern ausschliesslich um den nächtlichen Glockenschlag zur Anzeige der nächtlichen Uhrzeit.

Der Kirchgemeinderat nimmt das Anliegen ernst und möchte dieses sorgfältig prüfen. Wichtig ist ihm dabei, die verschiedenen Perspektiven und Bedürfnisse offen miteinander zu klären und die Diskussion sachlich zu führen.

Zum aktuellen Zeitpunkt liegt noch kein Entscheid vor. An der Versammlung ging es dem Kirchgemeinderat zunächst darum, über das Anliegen zu informieren und ein erstes Stimmungsbild einzuholen. Die anwesenden Personen nutzten die Gelegenheit, Rückmeldungen und Hinweise zur Anfrage zu geben. Zudem ist der Rat ist mit der politischen Gemeinde Nidau sowie mit umliegenden Kirchgemeinden im Austausch.

Umrahmt wurde die Versammlung von Einblicken in verschiedene Arbeitsbereiche: Anna Schiltknecht, Mitarbeiterin Sozialdiakonie, zeigte auf, wie Integrationsarbeit in der Kirchgemeinde in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen gelingt. Pfarrerin Silvia Liniger gab Einblicke in die Begleitung von Lebensübergängen – im Sinne der Leitworte «Hoffnungsvoll – unterwegs – da!».

Edith Loosli, Kommunikation/Marketing und Anna Schiltknecht, Mitarbeiterin Sozialdiakonie